25. Juli 2024

14-Jährige nach Gewaltexzessen in Anstalt verlegt.

In wurde ein junges Mädchen Opfer einer brutalen Straftat, die von einem sadistischen Gewaltausbruch ausgelöst wurde. In einem Zimmer eines Krisenzentrums griffen eine 13-Jährige und eine 14-Jährige eine Jugendliche an, beraubten, schlugen und demütigten sie. Andere Anwesende griffen nicht ein, sondern filmten die grausame Tat und spielten laute Musik. Die Haupttäterin, die erst vor Kurzem strafmündig wurde, hatte bereits vor ihrem 14. Lebensjahr unglaubliche 93 Anzeigen wegen verschiedener Delikte erhalten.

Die 14-jährige Täterin, die bereits in U-Haft saß, hatte eine schwierige Vergangenheit. Seit ihrem zehnten Lebensjahr war sie in Wien fremduntergebracht und hatte mit Drogenproblemen zu kämpfen. Sie besuchte zwei Jahre lang keine Schule und war oft abgängig. Am 12. Jänner 2024 kam es zu einem schockierenden Vorfall, bei dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen eine weitere Person brutal attackierte und erniedrigte.

Die Gewalttat wurde auf Video festgehalten und zeigt die grausamen Szenen, in denen das Opfer geschlagen und gedemütigt wurde. Die 14-jährige Täterin zwang das Mädchen, sich auszuziehen und auf den Boden zu knien, während sie weiterhin mit Gewalt vorging. Die Anwesenden griffen erst ein, als die Situation eskalierte.

Die Richterin im Prozess zeigte sich schockiert über die Gefährlichkeit der Täterin und wies auf ihr belastendes Gutachten hin. Die psychiatrische Sachverständige berichtete von Gewalterfahrungen, Drogenkonsum und Mobbingerfahrungen in der Vergangenheit der Täterin. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von einem Jahr, davon vier Monate unbedingt, und ordnete die Unterbringung der 14-Jährigen in einem forensisch-therapeutischen Zentrum an. Die junge Täterin wurde eingewiesen, da keine geeignete Wohnmöglichkeit für sie gefunden werden konnte.