14. April 2024

2000 Stimmen gegen neue Wiener Großbauten in Kaiserebersdorf.

Die geplante Wohnprojekt im Stadtteil Kaiserebersdorf stößt weiterhin auf heftige Kritik. Mit dem Bau von 4400 neuen Wohnungen sollen dort in den kommenden Jahren große Veränderungen bevorstehen. Eine Petition gegen das Projekt hat bereits über 2000 Unterschriften gesammelt.

Kaiserebersdorf, gelegen am südöstlichen Stadtrand im 11. Bezirk, soll somit ein neues Wohngrätzl auf grünen Wiesen erhalten. Die Pläne sehen vor, dass auf vier verschiedenen Baugründen insgesamt 4400 Wohnungen entstehen sollen. Trotz Informationsgesprächen mit den Bezirksbewohnern gibt es weiterhin heftigen Widerstand.

Sowohl die Grünen als auch die FPÖ haben eigene Petitionen gestartet, um gegen das Projekt zu protestieren. Die Grünen haben bisher knapp 320 Unterschriften gesammelt, während die Blauen im Bezirk bereits über 2000 Unterschriften für ihren Widerstand mobilisiert haben.

Alt-Bezirksvorsteher Paul Stadler von der FPÖ bezeichnet das Projekt als „Anschlag auf den Grünraum“. Er betont, dass es noch ungenutzte Flächen entlang der Simmeringer Hauptstraße gebe, die effizient genutzt werden könnten, ohne den wichtigen Grünraum zu beeinträchtigen. Die Grünen in teilen diese Ansicht und betonen die Bedeutung der Grünflächen in Kaiserebersdorf als Naherholungsgebiet für die Anwohner. Bevor Flächen versiegelt werden, sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, so die Klubobfrau Sofia Palzer-Khomenko.