15. April 2024

Aktivisten seilten sich von Gaskonferenz ab.

Am Montagmorgen haben Aktivisten von „Debt for Climate“ (D4C) und „Extinction Rebellion“ (XR) eine spektakuläre Aktion am Bibliotheksgebäude der Wirtschaftsuniversität in der durchgeführt. Ihr Ziel war es, gegen die Europäische Gaskonferenz (EGC) zu protestieren. Allerdings mussten sie feststellen, dass die Konferenz aufgrund von Sicherheitsbedenken bereits im Vorfeld verschoben worden war.

Trotzdem ließen es sich die Aktivisten nicht nehmen, ein großes Banner mit der Aufschrift „Stop fossil crimes“ zu enthüllen. Niklas Niskate von „Extinction Rebellion“ betonte in einer Pressemitteilung, dass die Verschiebung der Konferenz zwar ein erster Erfolg sei, aber die schmutzigen Praktiken der Gaslobby und damit die Gründe für ihren Protest unverändert blieben.

Das internationale Bündnis „Debt for Climate“ fordert unter anderem den Stopp des Ausbaus von Gas-. Zusätzlich zur bereits durchgeführten Aktion plant die Gruppe eine weitere Demonstration am Mittwoch um 17 Uhr.

Die dreitägige Gaskonferenz, die ursprünglich für Dienstag geplant war, wurde aufgrund der Protestaktionen verschoben. Bereits im letzten Jahr kam es zu einem großen Protest in Wien, als zahlreiche Demonstranten gegen die Gaskonferenz durch die Innenstadt marschierten. Die griff damals mit Pfefferspray und Schlagstöcken ein und nahm 165 Personen vorläufig fest.