24. Juli 2024

Angst vor Jugendbanden bedroht Anrainer und Vater.

Ein besorgter Anrainer und Vater in der Mittelschule Kagran schildert der Zeitung „Krone“ seine Erfahrungen mit negativ auffallenden Tschetschenen in der Wohngegend. Laut Manuel Kiesling, dem Obmann-Stv. des Elternvereins, eskaliert die Gewalt an Schulen immer öfter, insbesondere durch Tschetschenen und Afghanen. Obwohl der Direktor die Situation im Griff hat, kam es in der Vergangenheit zu Suspendierungen.

Die Bildungsdirektion gibt an, dass bisher noch kein tschetschenischer Schüler suspendiert wurde und keine Probleme bekannt sind. Allerdings könnte sich dies ändern, da im Herbst neun mobile Klassen mit 240 Flüchtlingskindern am Standort eröffnet werden. Die Empörung unter Eltern und Schülern ist groß, es wird bereits zum zweiten Mal gegen die Containerklassen demonstriert.

Die Probleme mit den Jugendlichen gehen über die Schule hinaus, wie Kiesling berichtet. In der Wohngegend herrscht Angst vor Jugendbanden, die für Unruhe sorgen. Kiesling selbst hat schlechte Erfahrungen gemacht, als sein Sohn vor zwei Jahren am Praterstern von einer Tschetschenenbande überfallen wurde. Nun befürchtet er ähnliche Vorfälle in seiner Wohngegend.

Die rot-pinke Fraktion im Wiener Gemeinderat drängt auf eine Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge, um die Integration zu fördern. Am Montag wurde ein entsprechender Resolutionsantrag eingebracht.