24. Juli 2024

Autokorso junger Tuner stört Wiener Nachtruhe

Lärm, Rasereien und schlaflose Nächte: Anrainer in -Döbling kämpfen derzeit erneut mit den Auswirkungen von illegalen Autotreffen. Nachdem der Bezirk erfolgreich die Tuner-Treffen am eindämmen konnte, haben sich die jungen Autofans nun auf die Heiligenstädter Straße verlagert. Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) arbeitet gemeinsam mit der an einer Lösung für das Problem und betont, dass er nicht nachlassen wird.

Ein Anrainer aus Döbling berichtet gegenüber der Presse, dass die Situation seit Beginn der Corona-Pandemie immer schlimmer geworden ist. In der Nacht von Ostersonntag auf Montag sei der Lärm unerträglich gewesen und das Schlafen kaum möglich gewesen. Auch Frauen würden belästigt, indem sie auf der Straße angehupt werden.

Die Polizei und der Bezirk planen, am Donnerstag Maßnahmen gegen die Autokorsos zu besprechen. Es sollen konkrete Schritte gefunden werden, um die illegalen Treffen einzudämmen. Bereits in der Vergangenheit hatte die Polizei mit Schwerpunktaktionen am Kahlenberg Erfolg und die Situation verbessert.

Auf der Heiligenstädter Straße gestaltet sich die Situation jedoch schwieriger, da Betonwände oder Straßensperren keine Option sind. Die Polizei hat die Lage im Blick und führt regelmäßig Schwerpunktaktionen durch. Doch da das übermäßige Befahren keine Verwaltungsübertretung darstellt, gestaltet sich die Bekämpfung der illegalen Treffen schwierig.

Für die Anrainer in Döbling bedeutet dies, vorerst abzuwarten. Ein verärgerter Bewohner vermutet, dass die Situation im Sommer weiter eskalieren wird. Bezirksvorsteher Resch betont jedoch, dass sie nicht aufgeben werden und weiterhin nach Lösungen suchen.