23. April 2024

Containerklassen an sieben Wiener Schulstandorten ausgelastet.

Aufgrund des starken Anstiegs von Migranten in stoßen die Schulstandorte an ihre Grenzen. Um diesem Problem zu begegnen, plant die Stadtverwaltung ab Herbst auf Containerklassen auszuweichen. Die steigende Bevölkerungszahl stellt eine Herausforderung für das Schulsystem dar, da sowohl neue Schulstandorte eröffnet als auch mobile Klassen eingerichtet werden müssen.

Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) sieht in den Containerklassen eine Notlösung, um den Platzmangel zu bewältigen. An sieben Standorten sollen Container mit bis zu zwölf Bildungsräumen aufgestellt werden. Dies ist vor allem auf die steigende Anzahl von Familienzusammenführungen im Asylbereich zurückzuführen. Trotz der Schaffung von rund 1200 neuen Klassen in den letzten zehn Jahren bleibt die Nachfrage nach Bildungsplätzen hoch.

Die mobilen Anlagen sollen im Herbst in Betrieb genommen werden und kosten insgesamt 14 Millionen Euro. Obwohl die Platzproblematik damit vorerst gelöst sein dürfte, bleibt der Lehrermangel bestehen. Trotz Anstrengungen, diesen zu beheben, gibt es weiterhin einen akuten Mangel an qualifizierten Lehrkräften.