19. Juli 2024

„E-Bikes rasen illegal in Stadt – Anbieter“

Die zunehmende Präsenz von aufgemotzten E-Gefährten auf den Radwegen Wiens hat zu einer wachsenden Besorgnis in der Stadt geführt. Die Stadtverwaltung steht vor einem Dilemma, da sie derzeit keine rechtliche Handhabe hat, um gegen diese Gefahr vorzugehen. Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass immer mehr kennzeichenlose E-Mopeds die Radwege bevölkern und häufig viel zu schnell unterwegs sind. Um diesem Problem entgegenzuwirken, plant die Stadt die Benutzung von E-Gefährten auf Radwegen zu verbieten, doch letztendlich liegt die Entscheidungsgewalt beim Bund.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der steigenden Durchschnittsgeschwindigkeit der E-Gefährte, die durch die Verfügbarkeit von Tuning-Modulen ermöglicht wird. Diese Module, wie beispielsweise Tuning-Chips, können die Leistung des Fahrzeugs temporär erhöhen, was zu einer gefährlichen Beschleunigung führen kann. Ein tschechischer Anbieter hat sogar Fahrradgeschäften Tuning-Chips angeboten, was zu Rechtlichen Fragen führt.

Die Verkehrsstadträtin Ulli Sima fordert vom Bund dringend neue Prüfstandards, um aufgerüstete Fahrzeuge kontrollieren und identifizieren zu können. Derzeit gibt es keine geeigneten Methoden, um die tatsächliche Motorleistung von E-Fahrzeugen zu überprüfen. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die auf Wiens Radwegen zu gewährleisten und aufgemotzte E-Gefährte unter Kontrolle zu bringen.