21. Juli 2024

Fahrspur der äußeren Mariahilfer Straße wird aufgeräumt.

Die einstige Einkaufsstraße Äußere Mariahilfer Straße in soll nach 35 Jahren des Dornröschenschlafs endlich wieder zum erweckt werden. Der mehrjährige Umbau, der nun startet, soll die Straße in eine attraktive Flaniermeile verwandeln, von der Anrainer und die nachhaltig profitieren werden.

Der Aufwachprozess der Straße wird in drei Abschnitten vollzogen. Kernpunkte des Umbaus sind die Umwandlung in eine Einbahnstraße stadtauswärts, die Schaffung eines Zwei-Richtungs-Radwegs, breite Gehsteige mit Grün-Elementen, die Pflanzung von 19 neuen Bäumen allein im ersten Abschnitt, sowie die Integration von Grünraum, Sitzgelegenheiten und Cooling-Elementen. Die Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) betont den ganzheitlichen und klimafitten Ansatz des Projekts.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Sommer die Arbeiten zwischen dem Gürtel und der Clementinengasse beginnen und bis Sommer 2025 abgeschlossen sein sollen. Anschließend wird der zweite Abschnitt bis zur Anschützgasse umgestaltet. Der dritte Abschnitt bis zur Schlossallee hängt jedoch von den ÖBB und dem Fortschritt bei der Verbindungsbahn ab, weshalb hier noch kein genauer Termin genannt werden kann. Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich auf 8,5 Millionen Euro, wobei Synergieeffekte mit anderen städtischen Abteilungen genutzt werden, um Arbeiten an der Fernwärme, dem Strom- oder Wasserleitungsnetz gleichzeitig durchzuführen.

Die Experten gehen davon aus, dass der Umbau keine Verdrängungseffekte oder Nachteile für andere Straßenzüge mit sich bringen wird. Darüber hinaus werden die öffentlichen Verkehrsmittel während der Bauphase nicht beeinträchtigt. Mit dem Umbau der Äußeren Mariahilfer Straße wird somit ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Stadtraums getan, der sowohl Bewohner als auch Geschäftsleute gleichermaßen zugutekommen wird.