24. Juli 2024

Flüchtiger Zweiradfahrer rammt Polizeiauto mit 130 km/h.

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Donnerstags lieferte sich ein Motorroller-Fahrer eine atemberaubende Verfolgungsjagd mit den Behörden in . Mit einem atemberaubenden Tempo von bis zu 130 km/h raste der 55-jährige Fahrer durch das Stadtgebiet und ignorierte dabei mehrere rote Ampeln. Die waghalsige Flucht endete erst, als der Roller mit einem Polizeiauto kollidierte.

Die dramatische Szene begann, als die den Mann während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle anhalten wollte. Doch anstatt dem Befehl Folge zu leisten, beschleunigte der Fahrer sein Motorrad und entkam den Beamten. Sofort wurden mehrere Polizeiwagen mobilisiert, um die wilde Verfolgung aufzunehmen. Der 55-Jährige durchquerte den 20. Bezirk und raste schließlich auf die Floridsdorfer Brücke zu, ohne dabei auf rote Ampeln, Fahrverbote oder andere Verkehrsregeln zu achten.

Die spektakuläre Flucht fand schließlich ihr Ende in der Nähe der U-Bahn-Station Neue , als der Motorroller-Fahrer gegen ein querstehendes Polizeiauto krachte. Obwohl er bei dem Zusammenstoß zu Boden fiel, versuchte er verzweifelt, seine Flucht fortzusetzen. Die Beamten mussten massive Gegenwehr leisten, um den Mann festzunehmen.

Bei der Durchsuchung des 55-Jährigen fanden die Polizisten heraus, dass er keinen Führerschein besaß. Zudem wurde eine geringe Menge an illegalen Drogen bei ihm entdeckt und sichergestellt. Aus diesem Grund wurde er nicht nur wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt angezeigt, sondern auch wegen Gefährdung der körperlichen und mehrerer Verkehrsdelikte.

Glücklicherweise erlitt der Mann bei dem Sturz lediglich leichte Verletzungen. Dennoch bleibt seine Verfolgungsjagd ein erschreckendes Beispiel für riskantes Verhalten im Straßenverkehr, das nicht nur das eigene gefährdet, sondern auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel setzt. Die Polizei appellierte daher erneut an alle Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsregeln zu respektieren und verantwortungsvoll zu handeln, um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden.