18. April 2024

Frau zündet Decke an, flüchtet, Mann bewusstlos.

Nach dem Ausbruch eines verheerenden Zimmerbrands in einem Mehrparteienhaus in -Donaustadt sind die Bewohner nun mit einer schockierenden Erkenntnis konfrontiert. Eine 53-jährige Frau, die Lebensgefährtin des schwer verletzten 57-jährigen Mannes, steht unter dringendem Verdacht, das Feuer absichtlich gelegt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend und führte zur Einlieferung von sechs weiteren Bewohnern, darunter drei Kinder, in ein örtliches Krankenhaus.

Zunächst war die Ursache des Brandes in der Erdgeschosswohnung um 21 Uhr unklar. Am Sonntagnachmittag enthüllte die Landespolizeidirektion jedoch, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die mutmaßliche Täterin, eine 53 Jahre alte Frau, soll eine Bettdecke angezündet und die verlassen haben, nachdem sie erfolglos versucht hatte, den Brand zu löschen.

Polizeisprecher Markus Ditttrich gab bekannt, dass es Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung bei der Frau gibt. Zudem war sie zum Zeitpunkt der Tat offenbar alkoholisiert. In einer kurzen Befragung gab die 53-Jährige zu, die Bettdecke in Brand gesteckt zu haben. Ein Motiv konnte sie jedoch nicht nennen. „Sie hat gesagt, sie weiß nicht, warum sie das getan hat“, sagte Dittrich. Nach Rücksprache mit dem Journalstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Wien wurde die Frau auf eine psychiatrische Abteilung überstellt und wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst angeklagt.

Währenddessen befindet sich ihr Lebensgefährte, der von der Berufsfeuerwehr in letzter Minute aus der Erdgeschosswohnung gerettet wurde, in einem künstlichen Tiefschlaf in einem örtlichen Krankenhaus. Er erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig und erforderte den Einsatz von insgesamt acht Fahrzeugen und 39 Feuerwehrleuten. Die Wiener Berufsfeuerwehr musste all ihre Kräfte mobilisieren, um das Feuer erfolgreich zu löschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Solch tragische Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit, sowohl die Brandprävention als auch den Umgang mit psychischen Erkrankungen ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dass Menschen mit psychischen Problemen angemessene Unterstützung erhalten, um solche bedauerlichen Situationen zu vermeiden. In diesem Fall bleibt abzuwarten, wie die Ermittlungen weiter voranschreiten und ob die vermeintliche Täterin für ihre Handlungen zur Verantwortung gezogen wird. Die Bewohner des Mehrparteienhauses müssen nun den Schock des Brandes und die traumatischen Erfahrungen verarbeiten, während sie auf eine Genesung des schwer verletzten Mannes hoffen. Die Gemeinschaft sollte in dieser schwierigen Zeit zusammenstehen und Unterstützung bieten, um den Betroffenen zu helfen, diese schwere Prüfung zu überstehen.

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