18. April 2024

Geheime Moschee in ehemaligem Lebensmittelgeschäft Ottakringer Straße.

In einem ehemaligen Obst- und Gemüseladen in der Ottakringer Straße 113 finden nun ungenehmigte muslimische Gottesdienste statt, was die langjährigen Bewohner des Hauses besorgt. Die Baupolizei in hat Ermittlungen aufgenommen, da für solche Versammlungen keine Genehmigung vorliegt. In den letzten Jahren hat sich der Bezirk stark verändert, vor allem durch die Zunahme muslimischer Nachbarn. Das Zusammenleben war bisher relativ friedlich, doch seit einigen Monaten stören die Bewohner religiöse Feiern im Haus.

Der Besitzer des Geschäftslokals im Erdgeschoss hat das Ladenlokal in eine Moschee umgewandelt, was den Bewohnern negativ aufgefallen ist. Bei Gottesdiensten klagen sie über Lärm und fremde Menschen im Hausflur. Die Hoffnung, dass mit dem Besitzerwechsel die Probleme gelöst würden, hat sich nicht erfüllt. Zuvor war in dem Laden ein exotisches Lebensmittelgeschäft untergebracht, das ebenfalls für Unannehmlichkeiten gesorgt hatte.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) behauptet, dass die Al-Fajr Moschee eine behördliche Genehmigung des Kultusamts besitzt. Die Baupolizei hingegen stellt fest, dass die Räumlichkeiten nicht für Versammlungen zugelassen sind und wird die Angelegenheit genauer prüfen. Die FPÖ kritisiert die IGGÖ für ihre angeblichen islamistischen Tendenzen und fordert ihre Auflösung als offizielle Vertretung aller Muslime in Österreich.