18. April 2024

Polizei reagiert auf lautstarken Streit

reagiert auf lautstarken Streit und nimmt Tatverdächtigen vorläufig fest

Am frühen Morgen des 31. Januar 2024 wurde die Polizei zu einem Mehrparteienhaus in - gerufen, nachdem Zeugen einen heftigen Streit gemeldet hatten. Die Beamten trafen am Ort des Geschehens schnell ein und sicherten die , in der sich ein junges Paar im Alter von 22 Jahren und ein Hund befanden.

Bei der Befragung der Frau ergab sich, dass ihr syrischer Partner sie in der Vergangenheit wiederholt misshandelt haben soll, indem er sie mit Ohrfeigen und Faustschlägen attackierte. Es wurde auch berichtet, dass der Tatverdächtige in der Vergangenheit den Hund des Opfers misshandelt haben soll. Angesichts des aggressiven Verhaltens des 22-jährigen Syrers gegenüber den Polizisten wurde er vorläufig festgenommen.

Der Tatverdächtige wird wegen des Verdachts der Nötigung, fortgesetzter Gewaltausübung und Tierquälerei angezeigt. Bei seiner Vernehmung verweigerte er jegliche Aussage. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde er auf freien Fuß gesetzt. Dennoch wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegen ihn verhängt, um das Opfer zu schützen. Zusätzlich wurde ihm ein vorläufiges Waffenverbot auferlegt.

Die Polizei möchte betroffenen Personen ihre Unterstützung anbieten und ruft dazu auf, Gewalt wahrzunehmen oder selbst Opfer von Gewalt zu sein. Der Notruf der Polizei ist rund um die Uhr unter der Nummer 133 erreichbar. Das Landeskriminalamt Wien bietet zudem persönliche Beratungen zur Kriminalprävention unter der Hotline 0800 216346 an.

Es gibt auch weitere Anlaufstellen für Opfer von Gewalt: Die Frauenhelpline (0800 222 555), das Gewaltschutzzentrum (0800 700 217), der Opfer-Notruf (0800 112 112) und der Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser (05 77 22) stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Polizei hofft, dass diese Maßnahmen den Betroffenen helfen und dass sich niemand mit Gewalttaten abfinden muss. Es ist wichtig, dass Opfer von Gewalt Mut haben, sich Hilfe zu suchen und ihre Rechte zu verteidigen.

Die Gesellschaft muss zusammenstehen, um Gewalt in jeglicher Form zu bekämpfen und den Betroffenen Unterstützung zu bieten. Nur so kann ein sicheres und friedliches Zusammenleben gewährleistet werden. Die Polizei ruft daher dazu auf, bei Verdachtsfällen von Gewalt nicht zu zögern und die entsprechenden Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.