18. April 2024

Grüne besorgt über Gewalt bei FPÖ-Demo.

Bei einer Kundgebung der FPÖ in - am Donnerstag wurde ein Team des TV-Senders Puls24 angegriffen. Die Grünen fordern nun alle konstruktiven Kräfte auf, gegen diese Gewalt vorzugehen und sehen die Handschrift von Herbert Kickl in der Attacke. Generalsekretärin Olga Voglauer bezeichnete die Gewalt als Angriff auf die Medienfreiheit und warnte vor der zunehmenden Gewaltbereitschaft, die von der Sprache und Politik der FPÖ ausgehe.

Am Freitag erinnerte Voglauer daran, dass auch andere Medienvertreter bereits Opfer von Übergriffen bei FPÖ- geworden seien. Die Gewalt in der Sprache Kickls und seiner Partei sei systematisch und solle die Gesellschaft spalten und aufhetzen. Die FPÖ wiederum behauptet, dass der Kameramann des TV-Teams provoziert habe und verlangt eine Entschuldigung.

Die konnte die Situation nach dem Vorfall beruhigen und hat diesen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Innenminister Karner versicherte, dass die Polizei konsequent gegen jede Form von Gewalt vorgehe. Der Presseclub Concordia betonte die Bedeutung der Pressefreiheit und forderte die FPÖ auf, ihre Verbalattacken gegen Journalisten zu beenden.

Die Kritik an der FPÖ und Herbert Kickl kam auch von anderen Parteien wie der SPÖ, ÖVP und den NEOS. Es bestehe Sorge über die zunehmende Radikalisierung der FPÖ unter Kickl. Es sei unvereinbar, Freunde Putins zu sein und gleichzeitig die Pressefreiheit einzuschränken, so die Reaktionen der politischen Mitbewerber.