19. Juli 2024

Leiche im Wiener Keller – Mordverdacht bestätigt.

Nachdem Bauarbeiter in einem Keller in - auf einen verwesten Körper gestoßen waren, liegt der Zeitung „Krone“ nun das Ergebnis der Obduktion vor. Dies bestätigt die bereits gehegte Vermutung, dass es sich bei dem Leichnam um das Opfer eines Tötungsdelikts handelt. Die Obduktion ergab, dass der stark verweste Körper mehrere Abwehrverletzungen aufwies, darunter Stichwunden an den Händen, dem Oberkörper und im Nacken.

Der grausige Fund am Dienstag im Grätzel Hundsturm wurde am Freitag durch eine weitere Schocknachricht verschärft: Es wurde bekannt, dass die Leiche seit rund einem Jahr unter Schutt in dem Kellerabteil lag. Die Einflüsse von Feuchtigkeit und Kälte im Keller haben den Zersetzungsprozess erschwert, was die Identifizierung erschwert.

Die Ermittler stehen vor einer schwierigen Aufgabe, da das Geschlecht des Mordopfers zwar identifiziert wurde – es handelt sich um einen sehr jungen Mann – aber nun müssen alle Vermisstenanzeigen der vergangenen Monate durchforstet werden. Die Mordgruppe des Landeskriminalamts ist intensiv auf der Suche nach dem oder den Tätern.

Der tote Körper wurde von Bauarbeitern entdeckt, die Sanierungsarbeiten in dem Mehrparteienhaus durchgeführt hatten. Sie bemerkten einen unangenehmen Geruch und entdeckten daraufhin einen Plastiksack, in dem sich der Leichnam unter einer großen Menge Schutt befand. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, um den Fall aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.