24. Juli 2024

Mann sticht 42 Mal zu: 15 Jahre Haft.

In kam es immer häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen einem 40-jährigen Kosovaren und seiner langjährigen Affäre. Im Oktober erreichte die Situation ihren Höhepunkt, als der Kosovare das Opfer angriff. Obwohl das Opfer den Angriff überlebte, wurde der Mann zu 15 Jahren Haft verurteilt. Verteidiger Philipp Winkler argumentierte, dass aufgrund der geringen Einstichtiefe keine Absicht zum Mord vorlag.

Der Angeklagte hatte seiner Geliebten zuvor bedrohliche Nachrichten geschickt, in denen er drohte, sie zu töten. Am 27. Oktober 2023 lauerte er ihr in Wien auf und griff sie an. Laut Staatsanwalt versuchte er, die Frau zu töten, indem er sie zwölfmal mit einem abgebrochenen Messer und dreißig Mal mit einem Schraubenzieher attackierte.

Der Angeklagte behauptete, dass er die Frau lediglich verletzen, aber nicht töten wollte. Er gab an, dass sie seine Familie zerstören wollte, insbesondere seinen kleinen Sohn. Als Motiv für den Angriff gab er an, dass er sein Kind schützen wollte.

Während der Gerichtsverhandlung wurde diskutiert, warum der Angeklagte ein Messer und einen Schraubenzieher bei sich führte. Der Kosovare erklärte, dass er die Werkzeuge von der Baustelle mitgebracht hatte und das Messer zum Öffnen von Dosen benutzte.

Letztendlich wurde der 40-jährige Kosovare wegen des versuchten Mordes verurteilt, obwohl sein Verteidiger betonte, dass keine Absicht zum Töten vorlag. Die Aussagen des Angeklagten und des Opfers sorgten für kontroverse Diskussionen während des Gerichtsprozesses.