21. Juli 2024

„Pande’s Debütalbum: Speedrunning mit kompakter Melancholie“

Der bevorstehende Sommer am Horizont und die Melancholie im Herzen finden ihren klanglichen Ausdruck in Dominik Pandelidis‘ Album „Speedrunning“, das er unter dem Künstlernamen Pande veröffentlicht hat. Sein Indierock, gespickt mit 90er-Referenzen, klingt zeitgemäß und authentisch, ohne dabei seine Wurzeln zu verleugnen. Im Gespräch mit der APA betonte Pandelidis, dass für ihn ein guter Song einfach den richtigen „spark“ braucht, der Rest dann wie von selbst folgt. Dieser Funke führte ihn nicht nur zum Titeltrack, sondern auch zu acht weiteren Songs, die sich zu einer harmonischen Einheit zusammenfügen.

Trotz der eher kurzen Spielzeit von 26 Minuten ist „Speedrunning“ keineswegs benachteiligt, wie Pandelidis betont. Er sieht das Album in guter Gesellschaft mit anderen knappen Alben, wie etwa „Reign In Blood“ von Slayer, das er als großartig bezeichnet. Obwohl er eine Vorliebe für harte Musik hegt, bleibt dieser Einfluss in seinem aktuellen Schaffen dezent im Hintergrund, während Gitarren und das Schlagzeugspiel von Marco Kleebauer die Skizzenhaftigkeit seiner Songs betonen.

Abseits der Musik ist Pandelidis ein begeisterter Schöpfer von Musikvideos und nutzt aktiv Social Media, um sein eigenes Projekt zu promoten. Dabei legt er Wert auf Authentizität und Qualität, ohne sich auf oberflächliche Internet-Trends einzulassen. Für ihn ist Social Media zwar unverzichtbar, dennoch betrachtet er es kritisch und setzt klare Grenzen.

Die bevorstehenden Live-Auftritte von Pande in und Steyr geben Fans die Möglichkeit, seine Songs in einem Bandformat zu erleben. Mit neuen Liedern bereits in Arbeit, verspricht das kommende Jahr weitere musikalische Highlights von Dominik Pandelidis alias Pande.