23. April 2024

Sachslehner: „Fußfessel für Frauenschläger“ fordern!

Die alarmierend hohe Zahl von Betretungs- und Annäherungsverboten in Österreich zeigt deutlich, dass das Land ein ernsthaftes Problem mit häuslicher Gewalt hat. Die jüngsten schockierenden Bluttaten mit fünf weiblichen Opfern in haben die Dringlichkeit des Themas nochmals verdeutlicht. Laura Sachslehner, eine bekannte Politikerin aus Wien, fordert nun energisch Maßnahmen zur Verbesserung der von betroffenen Frauen.

In Spanien haben Gerichte die Möglichkeit, elektronische Fußfesseln zur Überwachung von Tätern häuslicher Gewalt anzuordnen. Bereits 4000 solcher Geräte sind dort im Einsatz. Sachslehner argumentiert, dass es an der Zeit sei, dass auch Österreich ähnliche Maßnahmen ergreift. Ihr Vorschlag sieht vor, dass die durch den Alarm einer Fußfessel informiert wird, wenn sich ein gewalttätiger Partner dem Opfer unerlaubt nähert.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2021 wurden in Österreich 15.115 Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders alarmierend ist die hohe Zahl von Wegweisungen in Wien, gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Fast ein der Frauen in Österreich hat bereits körperliche Gewalt erfahren.

Sachslehner betont, dass es wichtig sei, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Frauen zu gewährleisten. Die Einführung von Fußfesseln für Täter häuslicher Gewalt könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Es ist an der Zeit, dass Österreich diesen Schritt geht und den Opfern von häuslicher Gewalt mehr Schutz bietet.