21. Juli 2024

Sachslehner: Fußfessel für Frauenschläger gefordert!

Laura Sachslehner, eine prominente Politikerin aus , hat kürzlich die Einführung elektronischer Fußfesseln zur Überwachung von häuslicher Gewalt in Österreich gefordert. Inspiriert von dem Modell in Spanien, wo bereits rund 4000 solcher Geräte im Einsatz sind, argumentiert sie, dass es höchste Zeit sei, ähnliche Maßnahmen auch in Österreich zu implementieren.

Die jüngsten schockierenden Fälle von Bluttaten in Wien, bei denen fünf Frauen Opfer wurden, haben die Dringlichkeit des Problems von Gewalt gegen Frauen in Österreich unterstrichen. Die Zahlen der zeigen einen alarmierenden Anstieg von Wegweisungen in den letzten Jahren. Allein im Jahr 2021 wurden 15.115 Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen, im Vergleich zu 11.652 im Vorjahr.

Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass fast ein der Frauen in Österreich bereits körperliche Gewalt erfahren hat. Die Statistik der Betretungsverbote in den letzten Jahren verdeutlicht die Dringlichkeit des Problems und die Notwendigkeit effektiver Schutzmaßnahmen für betroffene Frauen.

Laura Sachslehner plädiert dafür, dass elektronische Fußfesseln eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme bieten könnten, um Frauen vor gewalttätigen Partnern zu schützen. Durch die Möglichkeit einer elektronischen Überwachung könnten die Behörden frühzeitig eingreifen, wenn ein gewalttätiger Partner sich dem Opfer unerlaubt nähert.

„In unserem Kampf gegen Gewalt an Frauen sollten wir alle verfügbaren Maßnahmen nutzen, um den Betroffenen mehr zu garantieren“, betont Sachslehner. Sie ist überzeugt, dass die Einführung von Fußfesseln in Österreich ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem effektiveren Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt sein könnte.