19. Juli 2024

Sommer der Lücken: Wiener Linien kosten Kraft.

Der Reporter der „Krone“, Robert Frö, begab sich kürzlich auf eine Spaziergang durch die Straßen Wiens, um mit den Bewohnern über ihre Erfahrungen, Gedanken, Sorgen und Ängste zu sprechen. Dabei stieß er auf alltägliche Geschichten direkt aus dem Herzen der österreichischen Hauptstadt.

Bei einem Treffen mit einem Bekannten am Gürtel wurde schnell das Thema der Linien angesprochen. Sein Gesprächspartner äußerte sich frustriert über die aktuellen Baustellen und Umbauarbeiten, die zu Unterbrechungen im Straßenbahnverkehr führten. Besonders betroffen sind die Bewohner der Bezirke und , die zusammen eine bedeutende Bevölkerungsdichte aufweisen.

Die Planung der Stadtregierung, die Linien 43 und 44 während der Bauphase zu stoppen, stößt auf Unmut bei den Anwohnern. Die Linie 44 wird komplett eingestellt und teilweise von der Linie 33 ersetzt, während die Linie 43 nur zwischen Neuwaldegg und Alser Straße verkehrt. Eine ältere Dame aus Hernals äußerte sich enttäuscht über die mangelnde Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln, nachdem den Bewohnern geraten wurde, auf das Auto zu verzichten.

Obwohl die Wiener Linien im Internet durchaus humorvoll sind, gibt es in der Praxis zahlreiche Probleme. Im internationalen Vergleich schneiden die Wiener Linien zwar noch gut ab, jedoch ist eine klare Tendenz erkennbar, dass Verbesserungen erforderlich sind.