15. April 2024

Unerlaubter Aufenthalt im Bundesgebiet

Am 5. Februar 2024 gegen 17:30 Uhr ereignete sich ein Vorfall in der Erdbergstraße in . Ein 54-jähriger Mann rumänischer Staatsangehörigkeit suchte eine Polizeiinspektion auf und berichtete den dortigen Beamten, dass sein 25-jähriger Sohn, ebenfalls rumänischer Staatsbürger, ihn während einer verbalen Auseinandersetzung im Gesicht verletzt habe.

Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Landstraße begaben sich daraufhin zur Wohnadresse des Sohnes, wo sie ihn antreffen konnten. Sie forderten ihn auf, sie zur weiteren Klärung des Sachverhalts in die Polizeiinspektion zu begleiten. Doch anstatt dieser Aufforderung nachzukommen, zog der Sohn ein Küchenmesser aus seiner Jackentasche und richtete es auf die Beamten. Aus diesem Grund wurde er vorläufig festgenommen.

Im weiteren Verlauf der Amtshandlung wurde festgestellt, dass gegen den Vater ein Aufenthaltsverbot bestand. Auch er wurde festgenommen. Bei beiden Verdächtigen wurde ein Alkotest durchgeführt, welcher einen Wert von 2,74 Promille bei dem 54-jährigen Vater und 2,94 Promille bei dem 25-jährigen Sohn ergab. Beide befinden sich derzeit in polizeilicher Gewahrsame. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Beamten verletzt.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Problematik des Widerstands gegen die Staatsgewalt und des unrechtmäßigen Aufenthalts im Bundesgebiet. Es ist besorgniserregend, dass der Sohn sich dazu entschied, ein Messer gegen die Beamten zu richten, anstatt den Anweisungen der Folge zu leisten. Dieses Verhalten stellt nicht nur eine Gefahr für die beteiligten Beamten dar, sondern unterstreicht auch die Wichtigkeit einer angemessenen Schulung und Ausstattung der Polizeikräfte, um solche Situationen deeskalieren zu können.

Des Weiteren ist es alarmierend, dass der Vater ein Aufenthaltsverbot hatte und dennoch im Bundesgebiet aufgehalten wurde. Dies zeigt die Notwendigkeit einer effektiven Kontrolle der Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, um die öffentliche zu gewährleisten.

Alkoholisierter Zustand scheint in diesem Vorfall eine Rolle gespielt zu haben, da sowohl der Vater als auch der Sohn stark betrunken waren. Dies verdeutlicht die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum und die damit einhergehende Einschränkung der Urteilsfähigkeit.

Es bleibt abzuwarten, wie die weiteren Ermittlungen in diesem Fall verlaufen werden und welche rechtlichen Konsequenzen die beiden Festgenommenen erwarten. Die Polizei hat jedenfalls schnell und angemessen reagiert, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und möglicherweise Schlimmeres zu verhindern. Es ist zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können und dass die öffentliche Sicherheit weiterhin gewährleistet bleibt.