15. April 2024

Waffenverbotszone am Wiener Reumannplatz ist jetzt fix.

In - ereigneten sich in den letzten Tagen erneut bedrohliche Vorfälle: Ein 28-Jähriger wurde auf der Favoritenstraße von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen. Zeitgleich kam es zu einer Auseinandersetzung am Reumannplatz, bei der ebenfalls ein Messer im Spiel war. Als Reaktion auf die jüngsten Messerattacken in der Gegend wird nun eine Waffenverbotszone eingerichtet, die bereits seit langem gefordert wurde. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bezeichnete diese Maßnahme als ersten Schritt im Kampf gegen die Jugendkriminalität.

Die Waffenverbotszone in Favoriten wird die dritte ihrer Art in Wien sein, nach bereits bestehenden Zonen am Praterstern in der und am auf Teilen des Franz-Josefs-Kais seit 2019. Die ist befugt, Personen in diesen Zonen zu durchsuchen und Waffen zu konfiszieren. Bei Zuwiderhandlungen drohen Verwaltungsstrafen.

Karner betont, dass die Polizei entschlossen ist, gegen Jugendkriminalität vorzugehen. Die Waffenverbotszone ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das auch die Senkung der Strafmündigkeit und die Durchsetzung von Konsequenzen für nicht strafmündige Täter umfasst. Eine gesetzliche Änderung für ein generelles Waffenverbot im öffentlichen Raum, insbesondere ein Verbot von Messern, wird derzeit erarbeitet.

Das Ziel der politischen Verantwortlichen ist es, Messer im öffentlichen Raum effektiv zu verbieten und aus dem zu ziehen. Der Innenminister betont die Notwendigkeit, der Polizei effiziente Befugnisse zu geben, um Maßnahmen gegen Waffenkriminalität wirksam umsetzen zu können. Es wird angestrebt, die in der Öffentlichkeit zu gewährleisten und die Bürger vor potenziellen Gefahren zu schützen.