19. Juli 2024

West Wien gewinnt Pokal ohne Zahnbürste.

In einem historischen Moment sicherte sich West als erster Zweitligist den österreichischen Handball-Cup. Das Finale gegen Schwaz endete mit einem spannenden 29:28-Sieg dank eines Supertores in letzter Sekunde. Trainer Roland Marouschek war überglücklich und lobte die Leistung seiner Mannschaft: „Das ist einfach sensationell. Die Jungs haben es unglaublich gut gemacht.“

Das entscheidende Tor fiel durch Meleschnig auf Pfeifer, der den Ball zu Dräger spielte, der dann mit einem spektakulären „Flieger“-Tor den Sieg sicherte. Die Freude bei West Wien kannte keine Grenzen, als sie am Samstag gegen Schwaz den ÖHB-Cup gewannen. Als klarer Underdog setzten sie sich gegen das HLA-Topteam durch, das erst in der letzten Runde des Grunddurchgangs vom ersten Platz verdrängt wurde.

Trainer Marouschek konnte sein Glück kaum fassen: „Ich kann es nicht glauben, das ist einfach sensationell.“ Seine junge Mannschaft, von der neun Spieler noch U18-spielberechtigt sind, zeigte eine beeindruckende Leistung. Dank des 42-jährigen Tormann-Oldies Uvodic, der eine Abwehrquote von 55 Prozent hatte, lagen sie stets in Führung.

Obwohl sie kurz vor Schluss durch zwei 2-Minuten-Strafen in Unterzahl gerieten und der Gegner ausgleichen konnte, behielten sie die Nerven. Kapitän Paul Pfeifer gelang das entscheidende Tor, das sie zum dritten Mal in ihrer zum Cup-Sieger machte. Die Party begann in der Kabine und setzte sich im Bus fort, wo sie den Pokal in den Händen hielten. Ein unvergesslicher Moment für West Wien und ein wahr gewordener Traum für Trainer Marouschek und sein Team.