22. Juli 2024

Wiener Spital schließt – Böhler-Patienten empört

Die Schließung des Lorenz-Böhler-Spitals in hat bei den Patienten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sie sind voller Zorn über die chaotischen Pläne der AUVA-Chefs und stehen geschlossen hinter der betroffenen Belegschaft, die sie in höchsten Tönen loben. Trotzdem herrscht vor Ort eine gewisse Normalität, als gäbe es keinen drohenden Abschied von ihrem geliebten Spital. Die Patienten, die schon seit Jahren hier Hilfe suchen, fühlen sich eng mit dem Krankenhaus verbunden. Die freundliche, fürsorgliche und zuvorkommende Behandlung durch das Personal wird von allen gelobt.

Die Belegschaft muss nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch die Verunsicherung der Patienten aufgefangen. Die Menschen zeigen Respekt und Bewunderung für die Professionalität und Gelassenheit des Personals, trotz der schwierigen Situation. Die Kritik und der Zorn richten sich vor allem auf die Führungsebene, die für die plötzliche Schließung verantwortlich gemacht wird. Viele Patienten zweifeln an der Begründung der Brandschutzmaßnahmen und stellen die Frage nach der in anderen Krankenhäusern.

Trotz der Ungewissheit über die Zukunft des Spitals bleibt die Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber der Belegschaft ungetrübt. Die Patienten sind sich einig, dass die Ärzte und Pflegekräfte keine Schuld an der Situation tragen, sondern die Entscheidungsträger, die versäumt haben, rechtzeitig zu handeln. Die Schließung des Lorenz-Böhler-Spitals wird von den Betroffenen als persönlicher Verlust empfunden, der tiefe emotionale Reaktionen hervorruft.