21. Juli 2024

Gewalt in der Partnerschaft: Mann bedroht seine Lebensgefährtin

Ein alkoholisierter Mann wurde festgenommen, nachdem er seine Lebensgefährtin bedroht hatte, sie umzubringen. Der Vorfall ereignete sich gestern Abend um 22:00 Uhr in einer im Bezirk in .

Der 49-jährige österreichische Staatsbürger geriet in einen Streit mit seiner 60-jährigen Lebensgefährtin, während er unter dem Einfluss von Alkohol stand. In seiner Wut soll der Mann eine Glastür eingeschlagen haben und seine Partnerin mit dem Tode bedroht haben. Die Frau, in Angst um ihr , alarmierte sofort die .

Die Beamten der Polizeiinspektion Wurmsergasse reagierten schnell und nahmen den aggressiven Mann fest. Er zeigte sich äußerst unkooperativ und widerstand den Anweisungen der Polizei. Bei einer Atemalkoholkontrolle wurde ein Wert von 1,5 Promille festgestellt. Aufgrund seines gewalttätigen Verhaltens wurde gegen den Mann ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt. Zusätzlich erhielt er ein vorläufiges Waffenverbot.

Die Polizei möchte betroffenen Personen helfen und bietet ihre Unterstützung an. Der Polizei-Notruf 133 ist rund um die Uhr erreichbar. Das Landeskriminalamt Wiens bietet zudem persönliche Beratungen über die Hotline 0800 216346 an. Es gibt auch spezifische Anlaufstellen für Opfer von Gewalt, wie die Frauenhelpline unter der Nummer 0800 222 555, das Gewaltschutzzentrum unter der Nummer 0800 700 217, der Opfer-Notruf 0800 112 112 und der Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser unter der Nummer 05 77 22.

Es ist wichtig, dass Menschen, die Gewalt erleben oder Opfer von Gewalt sind, wissen, dass es Unterstützung gibt und dass sie nicht alleine sind. Die Polizei und andere Organisationen stehen bereit, um ihnen zu helfen und sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Gewalt in der Partnerschaft ist ein ernstes Problem, das geahndet werden muss. Die Strafverfolgungsbehörden sind entschlossen, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und Opfern Schutz und Unterstützung zu bieten. Es ist wichtig, dass Betroffene wissen, dass sie nicht schweigen sollten und dass es Wege gibt, um aus der Gewaltsituation herauszukommen.

Die Gesellschaft als Ganzes muss auch aktiv daran arbeiten, Gewalt in Beziehungen zu bekämpfen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Gewalt keinen Platz hat und in der Menschen sicher und respektvoll miteinander umgehen. Es ist Zeit, dass wir alle Verantwortung übernehmen und uns für eine friedliche und gewaltfreie Zukunft einsetzen.