15. April 2024

140 km/h in Wien: Wilde Verfolgungsjagd!

Ein 24-jähriger Mann aus lieferte sich im Oktober eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der . In einem geliehenen Porsche, ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss, raste er mit bis zu 140 km/h durch die Stadt. Dabei missachtete er mehrfach rote Ampeln und fuhr entgegen der Einbahnstraßen. Der Angeklagte gab an, aus Angst aufs Gas getreten zu sein und bereute seine Handlungen zutiefst.

Der Prozess wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung und Nötigung fand am Dienstag im Landesgericht statt. Der junge Mann, der sein abgebrochen hat und derzeit ein Praktikum absolviert, sitzt mit gesenktem Kopf vor Gericht. Seine Verteidigerin betonte, dass sein Verhalten in keinem Verhältnis zu seinem bisherigen stehe. Trotz seiner Fehler arbeitet er fleißig, lebt mit seiner Lebensgefährtin zusammen und hat eine eigene .

Der Vorfall ereignete sich, als der Angeklagte das Hinterrad eines E-Scooters touchierte und die Polizei einschritt. Anstatt anzuhalten, beschleunigte er und begann eine 13-minütige Flucht vor den Beamten. Mit unverantwortlich hoher Geschwindigkeit und riskanten Manövern brachte er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Die Verfolgungsjagd endete schließlich, als der junge Mann ein parkendes Auto rammte und so gestoppt wurde. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Verurteilung für vorsätzliche Gemeingefährdung und Nötigung, was eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren nach sich ziehen könnte. Der Prozess wurde auf den 30. April vertagt, da zwei Polizisten entschuldigt waren.