22. Juli 2024

Gefärbte Ostereier: Haltbarkeit und Herkunft erklärt.

Die Osterzeit ist traditionell eine Zeit für gefärbte Eier, aber es ist wichtig zu wissen, wie man sie richtig kennzeichnet und lagert, um ihre Qualität zu gewährleisten. Nina Eichberger, eine Ernährungsexpertin vom Verein für Konsumenteninformation (VKI), erklärt, warum es wichtig ist, die Herkunft und Haltungsform von Eiern zu kennen, wie man sie am besten lagert und warum synthetische Farben beim Eierfärben schädlich sein können.

Eichberger betont die Bedeutung der Kennzeichnung von frischen Eiern, die auf der Schale Aufschluss über die Haltungsform (Bio, Freiland, Bodenhaltung, Käfig) und Herkunftsland (AT für Österreich, DE für Deutschland) geben. Bei gefärbten und gekochten Eiern entfallen diese Kennzeichnungen, da es sich um verarbeitete Produkte handelt. Die Expertin empfiehlt, auf der Verpackung nach diesen Angaben zu suchen, da sie bei offen verkauften Eiern nicht immer vorhanden sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lagerung von Eiern, die eine konstante Temperatur erfordert, um Kondenswasserbildung auf der Schale zu vermeiden und vorzeitigem Verderb vorzubeugen. Eichberger erklärt, dass korrekt gelagerte Eier einige Zeit haltbar sind, jedoch auf Verpackungen die Mindesthaltbarkeitsdauer angegeben sein sollte.

Beim Eierfärben empfiehlt der VKI natürliche Farbstoffe wie Rote-Rüben-Saft, Betacarotin oder Heidelbeeren, da einige synthetische Farben wie Tartrazin oder Chinolingelb problematisch für Allergiker sein können. Besonders kritisch sind Azofarbstoffe, die Pseudoallergien auslösen können und bei Kindern Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen verursachen können. Eichberger betont, dass die verwendeten Farbstoffe auf Verpackungen angegeben sein müssen, aber bei offen verkauften Eiern nicht immer verpflichtend sind.

Insgesamt ist es wichtig, sich bewusst zu sein, was man isst und wie man Lebensmittel richtig behandelt, um die Gesundheit zu schützen und unerwünschte gesundheitliche Probleme zu vermeiden.