18. April 2024

Waffenverbotszone am Wiener Reumannplatz schnell umgesetzt.

In - ereigneten sich innerhalb weniger Tage erneut Bluttaten, die die Bevölkerung aufschreckten. Ein 28-Jähriger wurde auf der Favoritenstraße von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert, während zeitgleich eine Rauferei am Reumannplatz stattfand, bei der ebenfalls ein Messer im Spiel war. Als Reaktion auf diese bedrohlichen Vorfälle wird nun „in den kommenden Tagen“ eine lang ersehnte Waffenverbotszone in dem betroffenen Grätzl eingerichtet.

Die Maßnahme folgt auf eine Woche, in der mehrere Menschen bei Messerattacken teils schwer verletzt wurden. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bezeichnete die Einrichtung der Waffenverbotszone als „ersten Schritt“ und betonte das entschlossene Vorgehen der gegen Jugendkriminalität. Dies ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das auch die Senkung der Strafmündigkeit und die Durchsetzung von Konsequenzen für nicht strafmündige Täter beinhaltet.

In Wien gibt es bereits zwei andere Waffenverbotszonen am Praterstern in der und am an Teilen des Franz-Josefs-Kais seit 2019. In diesen Zonen hat die Polizei das Recht, Personen zu durchsuchen und bei Fund von Waffen eine Abgabe sowie eine Verwaltungsstrafe zu verlangen.

Die politisch Verantwortlichen arbeiten derzeit an einer gesetzlichen Änderung, die ein generelles Waffenverbot, insbesondere ein Messerverbot, im öffentlichen Raum vorsehen soll. Das Ziel ist es, effiziente Befugnisse für die Polizei sicherzustellen, um Messer aus dem öffentlichen Raum zu entfernen und so die der Bürger zu gewährleisten. „Das konsequente Vorgehen gegen die Jugendkriminalität erfordert Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen“, betonte Innenminister Karner und unterstrich die Notwendigkeit eines umfassenden Ansatzes zur Bekämpfung der Waffenkriminalität.